Saskia Mewes

Saskia Mewes, aufgewachsen in Kleve, römisch-katholisch, verheiratet, Mutter von Felix und Clara leitet zusammen mit Christel Janfrüchte seit 8 Jahren die Kinderstunde der Kreuzkirche

Wie wichtig ist Gott bzw. die Kirche für mich?

Der Glaube zu Gott und die Kirche waren für mich immer wichtig. Die Kindergottesdienste waren stets einen Besuch wert. Als ich älter wurde, begleitete ich die Messen als Messdienerin. Die regelmäßigen Treffen im Karl-Leisner-Heim, hier in der Gemeinde ist es das K11, waren wertvoll. Das Mädchenlager in NL war ein „Muss“! Das hat mir so gut gefallen, dass ich später als Betreuerin mitfuhr. Ich fühlte mich sehr aufgehoben und integriert. Als ich nach der Schulzeit mit meiner Ausbildung begann, habe ich mich von der Institution Kirche abgewendet. Ich habe die katholische Kirche kritisch hinterfragt und festgestellt, dass ich mich mit vielen Dingen nicht mehr identifizieren konnte und auch heute nicht mehr kann. Ich bin katholisch christlich aufgewachsen und das gehört, bis heute, zu mir. Ich besuche diese evangelische Gemeinde und engagiere mich auch hier. Dass dies gut funktioniert, zeigt sich auch in unserer kleinen Familie, in der alle bis auf mich evangelisch getauft sind.

Wie entstand die ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde der Kreuzkirche?

2009 kam Felix zur Welt. Ich saß in Wetzlar mit einem Baby und kannte niemanden. Die Kirche war für mich immer schon ein Ort der Begegnung. Also lag es für mich nah, dort mal vorbei zu schauen. So kam ich zur Krabbelgruppe, die ich während meiner Elternzeit leitete. Ich wollte mich gerne weiter ehrenamtlich einbringen, so lernte ich Christel Janfrüchte kennen. Mir ist wichtig, dass die Kinder in der Gemeinde erfahren, dass Gott immer bei Ihnen ist und dass es einen Ort in ihrer Nähe gibt, wo sie willkommen sind. Einen Ort an dem sie andere Kinder treffen und sich dort ihres Alters entsprechend austauschen können. Dies vermitteln wir den Kindern jede Woche mit Geschichten aus der Bibel. Die Kinder sind toll, sie haben so viele schöne Ideen und Gedanken, die sie gerne einbringen. Besucht wird die Kinderstunde von ca. 12 - 14 Kindern jeden Mittwoch von 16 bis17 Uhr.

Gerne würde ich noch mehr unterstützen, doch bei einem 30std Job, zwei Kindern, die zur Schule gehen, ist das ein wöchentlicher Spagat um allen gerecht zu werden. Da die Ansprüche in der Familie und im Job stetig wachsen, habe ich nun den Entschluss gefasst, mit der Kinderstunde aufzuhören. Es war eine spannende und interessante Zeit.

Vielen Dank liebe Saskia für das Interview. Besonderen Dank an dich und deinen Mann für euer langjähriges Engagement in unserem Kindergarten Johanneshof.

 

Ingrid Müller, Kita Johanneshof

im Interview mit Saskia Mewes

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