Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar spendet für Hungerhilfe

„So eine schlimme Dürre haben wir noch nie erlebt“, beschreibt ein Somalier die aktuelle Lage. Rund sieben Millionen Menschen sind von Hunger und Mangelernährung bedroht. In Somalia starben bereits die ersten Menschen, darunter auch Kinder. "Millionen Menschen am Horn von Afrika droht der Hungertod", erklärten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx. "Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie Menschen an Entkräftung und Unterernährung sterben", teilten sie mit und riefen "die Gläubigen zum Gebet und zu konkreter Hilfe für die Notleidenden" auf. Dieser Aufruf ist in Wetzlar nicht unerhört geblieben. Die Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar hat den Aufruf der beiden Kirchenleiter in ihren Gottesdiensten verbreitet. 10.000 Euro hat die Kirchengemeinde aus Rücklagen für die Hungerhilfe zur Verfügung gestellt. Weitere 3.600 Euro kamen durch Kollekten, Spenden sowie aus Erlösen von Flohmarkt und Second Hand Laden am Dom zusammen. „Mit dem Geld unterstützen wir die Hilfe des Bündnisses Entwicklung hilft“, so der Presbyteriumsvorsitzende Pfarrer Dr. Siegfried Meier und Pfarrer Björn Heymer. In dem Bündnis arbeiten zahlreiche Hilfsorganisationen zusammen, darunter Brot für die Welt, die Kindernothilfe und die Christoffel Blindenmission. Weitere Spenden gehen noch ein und werden zu einem späteren Zeitpunkt weitergereicht, so Heymer.

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Die Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar ist die größte Kirchengemeinde im Kirchenkreis Wetzlar. Sie umfaßt große Teile der Kernstadt von Wetzlar mit über 24.000 Einwohner.

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