Evangelische Diakoniestation ermöglicht Lebensabend zu Hause

Jeden Morgen und jeden Abend fährt ein Auto der Evangelischen Diakoniestation Wetzlar bei unserer Nachbarin vor. Die Gemeindeschwester versieht die sogenannte Grundpflege: Hilfe beim Anziehen und Waschen. Viele Wetzlarer könnten nicht mehr zu Hause leben, gäbe es die Gemeindekrankenpflege nicht. 40 Gemeindeschwestern und Pfleger kümmern sich in der Innenstadt und in allen Stadtteilen derzeit um 210 Patienten. „Unsere Leistungen reichen von der Beratung über die Grundpflege und Behandlungspflege bis hin zur Sterbebegleitung“, so die Leiterin Schwester Gislinde Blassl. Da im Januar 2017 eine Änderung des Pflegeversicherungsgesetzes ansteht, erwartet Schwester Gislinde einen größeren Beratungsbedarf. Auch bei eintretender Pflegebedürftigkeit stehen die Mitarbeiter zu Themen wie Eingruppierung oder Höhergruppierung fachlich den Patienten und den Angehörigen zur Seite. Mancher Patient benötigt Hilfe bei der Körperpflege oder Nahrungsaufnahme. Auch die Injektion, die Wundversorgung, Einreibungen, das Anziehen von Stützstrümpfen und mehr erledigen die Schwestern und Pfleger.

 

Weil nicht alle Leistungen über die Kassen abgerechnet werden können, wurde der Förderverein der Diakoniestation gegründet. Er hilft bei Anschaffungen und hat die Weiterbildung von Mitarbeitern im Bereich der „Palliativpflege“ und der „Praxisanleiter für Auszubildende“ übernommen.

 

Die Evangelische Diakoniestation auf dem Gelände der Königsberger Diakonie können Sie erreichen wie folgt:

Schwester Gislinde Blassl, Robert-Koch-Weg 4b, 35578 Wetzlar, Telefon 206-306.

 

Ausführlich kann man sich auch auf der Internetseite: www.diakoniestation-wetzlar.de informieren.

 

Über uns

Die Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar ist die größte Kirchengemeinde im Kirchenkreis Wetzlar. Sie umfaßt große Teile der Kernstadt von Wetzlar mit über 24.000 Einwohner.

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